16.08. - 22.08.2018
Gans im Glück
USA 18, 91 Min., o.Al.
Als eingefleischter Junggeselle mit leichten Macho-Allüren tendiert Gänserich Peng dazu sich permanent selbst zu überschätzen. Mit seinen waghalsigen Flugkunststücken sabotiert er immer wieder das Formationsflugtraining seiner Artgenossen, welche sich bald auf den Weg in den Süden aufmachen wollen. Doch jetzt hat Peng es etwas übertrieben und landet auf dem Boden der Realität: die Gänse haben den Abflug gemacht und Peng bleibt mit lahmem Flügel zurück. Aber er ist nicht der einzige, der den Anschluss verloren hat: Zwei vorlaute Entenküken wurden ebenfalls von den Ihren getrennt und bitten ausgerechnet Peng um Hilfe. Das schmeckt diesem zunächst überhaupt nicht. Für die Winzlinge hat er nicht allzu viel übrig; die gehen ihm gehörig auf die Nerven. Doch Peng erkennt auch einen Vorteil in der unfreiwilligen Allianz: Die zwei Küken bieten einen hervorragenden Schutzschild auf der gefährlichen Reise, die die drei nun antreten. Was Peng noch nicht ahnt: Er wird noch einige Federn lassen und erkennen, dass in seiner Gänserich-Brust offenbar so etwas wie ein Vaterherz schlägt …


täglich ausser Montag 15:30 Uhr
09.08. - 22.08.2018
Elias das kleine Rettungsboot
N 17, 74 Min., o.Al.
Als Fernsehserie hat Elias bereits eine ganze Generation norwegischer Kinder begeistert, jetzt kommt das kleine Rettungsboot in Deutschland auf die große Leinwand. Elias ist ein fröhliches junges Rettungsboot, das in einem kleinen Hafen an der Küste Norwegens wohnt und Schiffen in Seenot beisteht. Gemeinsam mit seinen Freunden erlebt Elias große Abenteuer und sorgt dafür, dass das Polarlicht weiter über Norwegens Küste leuchtet. Elias das kleine Rettungsboot erzählt eine spannende, vergnügte Geschichte mit der universellen Botschaft: Gemeinsam sind wir stark.


täglich ausser Montag 16:00 Uhr
16.08. - 22.08.2018
Hotel Artemis
USA 18, 94 Min., ab 16
Jean Thomas (Jodie Foster) ist die „Krankenschwester“, Hausherrin im „Hotel Artemis“, einem Untergrund-Krankenhaus, in dem sich die gefährlichsten Kriminellen von Los Angeles im Jahre 2028 von Schwester Jean und ihrem Assistenten Everest (Dave Bautista) behandeln lassen können. Ins Artemis dürfen nur Clubmitglieder und es herrscht striktes Waffen- und Tötungsverbot, doch an einem Abend, als unter anderem Waffenhändler Acapulco (Charly Day), Bankräuber Waikiki (Sterling K. Brown) und Gangsterboss Niagara (Jeff Goldblum) einchecken, ist einer der Patienten nur vor Ort, weil er einen anderen töten will.


täglich um 18:00 Uhr
16.08. - 22.08.2018
Bundesstart: Familie Brasch
D 17, 103 Min., ab 6
In den Jahren nach 1945 sind die Braschs eine perfekte Funktionärsfamilie, die in der sowjetisch besetzten Zone den deutschen Traum vom Sozialismus lebt: Horst Brasch, leidenschaftlicher Antifaschist und jüdischer Katholik, baut die DDR mit auf, obwohl seine Frau Gerda darin nie heimisch wird. Sohn Thomas wird zum Literaturstar, er träumt wie sein Vater von einer gerechteren Welt, steht aber wie seine jüngeren Brüder Peter und Klaus dem real existierenden Sozialismus kritisch gegenüber. 1968 bricht in der DDR wie überall der Generationenkonflikt auf. Vater Brasch liefert Sohn Thomas an die Behörden aus – und leitet damit auch das Ende der eigenen Karriere ein. Nach 1989 sind sozialistische Träume, egal welcher Art, nichts mehr wert. Regisseurin Annekatrin Hendel („Vaterlandsverräter“, „Anderson“) porträtiert drei Generationen Brasch, die die Spannungen der Geschichte innerhalb der eigenen Familie austragen – zwischen Ost und West, Kunst und Politik, Kommunismus und Religion, Liebe und Verrat, Utopie und Selbstzerstörung. Sie trifft Marion Brasch, sowie zahlreiche Vertraute, Geliebte und Freunde, unter ihnen die Schauspielerin Katharina Thalbach, der Dichter Christoph Hein, die Liedermacherin Bettina Wegner und der Künstler Florian Havemann.

Vorfilm: Hammer & Sichel
D 1996, 3‘32 Min.
Aus Franz Winzentsens Animationstagebuch: Die Entwicklung eines Staatssymbols bis hin zu seinem musealen Ende erweist sich als Spiegel der Geschichte des Staates.





Do.-Sa. um 18:15Uhr und So.-Mi. um 20:15 Uhr
16.08. - 23.08.2018
Zuhause ist es am schönsten
I 18, 108 Min., ab 6
Alba und Pietro wollen Goldene Hochzeit feiern und laden die komplette Familie in ihr wunderschönes Haus auf Ischia ein. Doch in ihrer Vorfreude haben sie das Temperament ihrer Familie unterschätzt: Ihr Sohn Carlo muss die Eifersucht seiner Frau Ginevra ertragen, die große Szenen macht, weil auch seine Ex zum Fest geladen ist. Schwiegersohn Diego denkt ständig an seine Geliebte in Paris, während seine arglose Frau Sara ihn mit allen Mitteln zu bezirzen versucht. Und Albas bindungsscheuer Lieblingssohn Paolo flüchtet sich in eine romantische Affäre mit seiner reizenden Cousine Isabella. Während Alba die Idylle aufrechtzuerhalten sucht, kann Pietro es kaum erwarten, bis die verrückte Verwandtschaft mit der Fähre wieder verschwindet. Als dann ein Sturm über die Insel fegt und die illustre Gesellschaft an der Abreise hindert, ist das Chaos perfekt. Alte Geschichten, neue Liebe, Eifersüchteleien und Sehnsüchte schwappen mit voller Wucht aus jedem heraus und verwandeln die paradiesische Insel in ein Labyrinth der Leidenschaft.

Vorfilm: We Love Our Clients
I 10, 5‘13 Min.
Seitdem die Angestellten eines Supermarktes die Nachtschicht mitmachen, erfüllen sie ihre Pflichten nur noch mit großer Gleichgültigkeit. Bis sie einen neuen Weg finden, ihre Aufmerksamkeit mehr dem Kunden zu widmen.





täglich um 20:00 Uhr Montag OmU
16.08. - 22.08.2018
Zentralflughafen THF
D/F/Brasilien 18, 97 Min., Doku, o.Al.
Zentralflughafen THF ist kein Film über Flüchtlinge, sondern über Gegensätze. Die in den sieben Hangars lebenden Geflüchteten träumen von einem Neuanfang, einem besseren Leben und einem Alltag in Deutschland, während draußen auf dem Feld mindestens so viele Bewohner Berlins tagtäglich versuchen, ihrem Alltag zu entkommen, indem sie sich auf einen Marathon vorbereiten, die ausgefallensten Fortbewegungsmittel ausprobieren und sich zum Spielen und Grillen mit ihren Freunden verabreden. Der Film dokumentiert diese unterschiedlichen Welten, Träume. Regisseur Karim Aïnouz beobachtete über ein Jahr, wie Ibrahim aus Syrien und seine Freunde eine erneute Reise unternehmen: Zwischen Hoffnung, Heimweh und Angst vor Abschiebung – und einer merkwürdigen Gewöhnung an das temporäre Zuhause. „Auch Karim Aïnouz Film ist eine Form der Utopie. In wunderschönen, klaren Bildern zeigt er, wie Menschen versuchen, sich ihre Würde und ihre Hoffnung auf Zukunft zu bewahren, unter schwierigsten Bedingungen. In der aktuellen hektischen Asyldebatte wirkt er wie die Erinnerung daran, dass es hier um Menschen geht.“ (ARD TTT)


Do.-Sa. um 20:30 Uhr, So.-Mi. um 18:15 Uhr